Ein Video transkribieren lohnt sich immer dann, wenn das Gesagte auch gelesen werden soll: Untertitel für einen YouTube-Kanal oder einen Clip, den viele ohne Ton schauen, ein Online-Kurs, eine Schulung für neue Kolleginnen und Kollegen, ein Interview, das barriereärmer werden soll. Hier bekommst du aus dem Video Text mit Zeitmarken und fertige Untertitel-Dateien.
Lade das Video hoch, als MP4, MOV, WebM, MKV, AVI oder in einem anderen gängigen Format, bis 120 Minuten und 95 MB. Die Sprache wird erkannt. Das Tool hört die Tonspur ab und teilt den Text in Untertitelzeilen auf, die gut lesbar bleiben: höchstens etwa sieben Sekunden und 84 Zeichen pro Einblendung.
Du lädst die Untertitel als SRT oder VTT herunter, die Formate, die YouTube, Vimeo, die meisten Videoplayer und Schnittprogramme wie DaVinci Resolve oder Premiere annehmen. Den reinen Text gibt es zusätzlich als TXT oder Word-Datei. Spricht dein Publikum eine andere Sprache, übersetzt du die Untertitel direkt in eine von 45 Sprachen; die Zeitmarken bleiben dabei, wie sie sind.
Ein Video von 12 Minuten ist nach etwa 50 Sekunden fertig, eine Stunde nach knapp vier Minuten, dazu kommt das Hochladen. Das Video wird auf unserem Server verarbeitet und nach 24 Stunden gelöscht. Text und Untertitel liegen in der Bibliothek in deinem Browser.
Ehrlich zu den Grenzen: Die Untertitel kommen als eigene Datei, eingebrannt ins Video werden sie nicht. Das erledigt dein Schnittprogramm oder die Plattform beim Hochladen. Links auf YouTube oder TikTok kann das Tool nicht abrufen, du brauchst die Videodatei selbst. Bei Musik, Lärm oder mehreren Leuten, die gleichzeitig reden, wird der Text ungenauer, und Namen solltest du vor dem Veröffentlichen gegenlesen.
Der Unterschied zur Transkription: Dort steht der Text Satz für Satz mit Sprechenden und einer Zusammenfassung, gut zum Lesen und Zitieren. Hier ist alles auf Untertitel ausgerichtet. Brauchst du nur den Ton des Videos, geht das mit „Video in MP3“ direkt im Browser.
