OCR steht für Texterkennung: Aus dem, was auf einem Bild zu sehen ist, wird Text, den du kopieren, bearbeiten und durchsuchen kannst. Das spart Abtippen bei allem, was nur auf Papier oder als Bild existiert: ein Brief vom Finanzamt, eine Rechnung, eine Seite aus einem Buch, ein Aushang im Treppenhaus, ein Screenshot aus einer App, eine Folie aus der Vorlesung.
Bild in Text: Du lädst ein Foto als JPG, PNG, WebP oder HEIC vom iPhone hoch, oder einen Screenshot. Große Fotos und HEIC wandelt dein Browser vor dem Hochladen in ein JPG mit höchstens 2048 Pixeln an der langen Seite um, das reicht für die Erkennung und geht schneller. PDF in Text: PDFs mit Textebene werden direkt gelesen, gescannte PDFs Seite für Seite erkannt, bis zu 15 Seiten. Auch Word-Dateien nimmt das Tool an. PDFs und Word-Dateien dürfen bis 15 MB groß sein.
Der erkannte Text kommt geordnet zurück. Spalten werden in Lesereihenfolge gebracht, Tabellen Zeile für Zeile ausgegeben, und was sich nicht sicher lesen lässt, steht als „[…]“ im Text, statt dass etwas erfunden wird. Handschrift klappt, wenn sie lesbar ist. Bei alten Texten kann die Ausgabe eine veraltete Rechtschreibung modernisieren, das solltest du wissen, wenn du zitierst.
Für ein gutes Ergebnis fotografierst du die Seite gerade von oben, bei hellem Licht und ohne Schatten, und so, dass sie das Bild füllt. Ein Foto ist meist nach zwei bis drei Sekunden fertig, ein Scan mit drei Seiten nach etwa acht Sekunden.
Die Erkennung läuft mit einer KI auf unserem Server. Die Datei wird dort nach 24 Stunden gelöscht, der Text liegt in der Bibliothek in deinem Browser. Eine Anmeldung brauchst du nicht.
Mit dem Text geht es direkt weiter: in eine andere Sprache übersetzen, Rechtschreibung prüfen oder kürzer fassen. Brauchst du ein ganzes PDF übersetzt, ist „PDF übersetzen“ der kürzere Weg, denn dort ist die Erkennung schon eingebaut.
