Eine Transkription macht aus gesprochener Sprache lesbaren Text. Das hilft bei der langen Sprachnachricht, die du lieber liest als anhörst, beim Interview für die Abschlussarbeit, bei der aufgezeichneten Vorlesung, beim Meeting, aus dem ein Protokoll werden soll, oder beim Arztgespräch, das du in Ruhe noch einmal nachlesen willst.
Lade die Audio- oder Videodatei hoch. Es gehen Sprachnachrichten aus WhatsApp und Telegram, MP3, M4A, WAV, OGG, OPUS, FLAC, AAC und AMR sowie Videos als MP4, MOV, WebM, MKV und weitere, jeweils bis 120 Minuten und 95 MB. Die Sprache musst du nicht angeben, sie wird erkannt, auch wenn mitten in der Aufnahme gewechselt wird.
Zurück bekommst du Text mit Zeitmarken, Satz für Satz. Ein Klick auf einen Satz springt im Player an die Stelle, und über die Suche findest du schnell, wo etwas gesagt wurde. Verschiedene Stimmen werden als Sprechende markiert, und du kannst ihnen Namen geben. Im Tab „Kurz“ stehen die wichtigsten Punkte und die Aufgaben mit Zuständigen und Fristen, auf Knopfdruck auch eine Zusammenfassung als E-Mail. Herunterladen kannst du den Text als TXT, Word (.docx), SRT oder VTT.
Wie lange es dauert, hängt von der Länge ab: Eine Sprachnachricht von einer Minute ist nach drei bis vier Sekunden transkribiert, ein Telefonat von 12 Minuten nach etwa einer halben Minute, eine Stunde Audio nach etwa drei Minuten, dazu kommt das Hochladen. Die Datei wird auf unserem Server verarbeitet und nach 24 Stunden gelöscht. Der Text bleibt in der Bibliothek in deinem Browser, eine Anmeldung gibt es nicht.
Ehrlich zu den Grenzen: Bei klarer Sprache ist das Ergebnis gut, fehlerlos ist es nie. Starker Lärm, laute Musik und Leute, die gleichzeitig reden, machen Fehler wahrscheinlicher, und bei ähnlichen Stimmen kann die Zuordnung durcheinandergeraten. Namen, Fachbegriffe und Zahlen solltest du gegenlesen. Bei reiner Musik ohne Sprache kann das Modell Text erfinden, dafür ist das Tool nicht gemacht. Aufnahmen über 120 Minuten teilst du vorher.
Brauchst du aus einem Video Untertitel, nimm „Video transkribieren“: Dort sind die Zeilen schon auf Untertitellänge geschnitten.
