Den Hintergrund entfernen brauchst du öfter, als man denkt: für ein Produktfoto auf Kleinanzeigen, Vinted oder eBay, ein sauberes Profilbild für LinkedIn oder Xing, einen Sticker, eine Präsentation, eine Collage oder ein Logo, das du nur als Foto hast. Leg das Bild ab, das Modell findet die Hauptperson oder den Hauptgegenstand und stellt sie frei. Du lädst ein PNG mit transparentem Hintergrund herunter, das auf jede Farbe passt.
Der Unterschied liegt darin, wo das passiert: in deinem Browser. Das Modell wird einmal geladen, etwa 120 MB, auf einem schwächeren Handy etwa 30 MB, und danach wird jedes Foto auf deinem eigenen Gerät bearbeitet. Es geht weder an unseren Server noch an einen anderen Dienst. Bei Fotos von Menschen, von deiner Wohnung oder von Dokumenten ist das ein echter Unterschied.
Das Ergebnis kommt in voller Größe und ohne Wasserzeichen. Passt eine Kante nicht, etwa eine Haarsträhne oder der Henkel einer Tasse, öffne „Kanten nachbessern“: Mit dem Pinsel „Behalten“ holst du Weggeschnittenes zurück, mit „Entfernen“ löschst du Reste des Hintergrunds. Die Pinselgröße lässt sich einstellen, und jeder Schritt kann rückgängig gemacht werden. Den Freisteller kannst du auf Weiß, Hell, Schwarz oder einer eigenen Farbe ansehen und so herunterladen.
Ein sauberes Ergebnis gelingt leichter, wenn das Motiv vollständig im Bild ist, groß genug und sich vom Hintergrund abhebt. Haare und Fell klappen meist gut; sehr unruhige Hintergründe oder solche in der Farbe des Motivs brauchen manchmal den Pinsel. Zeigt das Foto nur einen Raum oder eine Landschaft ohne Hauptmotiv, bekommst du einen Hinweis statt eines zufälligen Ausschnitts. Auf schwachen Handys sorgt das leichte Modell dafür, dass nichts hängen bleibt; für feinere Kanten wählst du „Genauer“.
Auf einem Computer ohne Grafikkarte dauert das Freistellen etwa 20 Sekunden, mit Grafikkarte weniger. Es gehen JPG, PNG, WebP und HEIC vom iPhone sowie Bilder, die du mit Strg+V einfügst. Du kannst auch mehrere Fotos auf einmal ablegen.
Mit dem Freisteller geht es direkt weiter: ein Passfoto daraus machen, die Bildqualität verbessern, wenn er klein geraten ist, ihn zum Verschicken komprimieren oder den Anzeigentext gleich aus dem Foto schreiben lassen.


