Einen Text übersetzen musst du oft genau dann, wenn er nicht nach Übersetzung klingen soll: die Antwort an die Vermieterin, die Mail an einen Kunden in Spanien, die Nachricht an die Lehrerin deines Kindes, das Anschreiben für eine Stelle im Ausland. Füge den Text ein, wähle die Zielsprache und du bekommst eine Fassung, die so klingt, wie ein Mensch sie schreiben würde, nicht Wort für Wort.
Die Ausgangssprache erkennt das Tool selbst. Zur Wahl stehen 45 Zielsprachen, von Englisch, Französisch und Spanisch über Polnisch, Türkisch und Arabisch bis Ukrainisch und Russisch. Dazu wählst du den Ton: neutral für fast alles, locker für Freunde und Chats, förmlich für Ämter, Vermieter und Geschäftspost. Gerade beim Siezen und Duzen macht das einen Unterschied, den eine wörtliche Übersetzung oft verfehlt.
Was am Text dran ist, bleibt dran: Absätze und Zeilenumbrüche, Links, Zahlen, Beträge und Daten. Du kannst also eine ganze Mail mit Aufzählung einfügen und bekommst sie genauso gegliedert zurück. Pro Durchgang passen bis zu 50.000 Zeichen hinein, etwa 20 Seiten. Eine kurze Nachricht ist nach wenigen Sekunden fertig, ein Text mit 10.000 Zeichen nach etwa 20 Sekunden.
Übersetzt wird mit einer KI auf unserem Server. Der Text wird dort nicht gespeichert, sondern nach der Übersetzung verworfen. Das Ergebnis landet in deiner Bibliothek, die nur in deinem Browser liegt. Eine Anmeldung brauchst du nicht.
Ehrlich zu den Grenzen: Bei Briefen vom Amt, Verträgen oder Arztbefunden ist die Übersetzung eine gute Grundlage, um zu verstehen, worum es geht, aber keine beglaubigte Übersetzung. Verlangt eine Behörde die Arbeit vereidigter Übersetzer, brauchst du die weiterhin. Namen, Aktenzeichen und Fristen gleichst du am besten mit dem Original ab.
Hast du statt eines Textes eine Datei, etwa ein PDF oder eine Word-Datei, nimm „Dokument übersetzen“: Dort bekommst du eine bearbeitbare Datei zurück. Und wenn die Nachricht eine Antwort braucht, schreibt „Nachricht beantworten“ sie dir gleich in der richtigen Sprache, mit Übersetzung für dich.
